Gebiet Saar-Obermosel

große Saar-Obermosel-Karte

Südwestlich vor den Toren der Römerstadt Trier und direkt angrenzend an das Großherzogtum Luxemburg und das Saarland, liegt die Urlaubsregion Saar Obermosel mit den Mittelzentren Konz und Saarburg. Unter Radwanderfreunden schon lange kein Geheimtipp mehr, denn in den malerischen Flusstälern von Saar und Obermosel befindet sich ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz, fernab vom Straßenverkehr.

Ideale Voraussetzungen also, um hautnah ein schönes Stück Deutschland und die gesamte moselfränkische Ferienregion in Luxemburg und Frankreich zu erleben. Die Urlaubsregion ist geprägt durch die beiden Flüsse Saar und Mosel, die nach einer Reise durch eine abwechslungsreiche Wein- und Kulturlandschaft, in Konz zusammenfließen.

Auf das reiche kulturhistorische Erbe der Region stößt man an vielen Stellen. Funde aus der Kelten- und Römerzeit, Mittelalterliche Burgen und Schlösser, Museen sowie herrschaftliche Villen und Herrenhäuser begegnen den Besuchern auf Schritt und Tritt.

Für Wanderfreunde stehen über 800 km markierte Wanderwege zur Verfügung, die durch Naturschutzgebiete, Felslandschaften, Weinberge und Wälder verlaufen. Die Wege sind angebunden an den Europäischen Fernwanderweg Atlantik-Böhmerwald, den Moselhöhenweg und den grenzüberschreitenden Deu-Fra-Lux-Weg.

Die bekannt gute Küche der Urlaubsregion Saar-Obermosel bietet eine reichhaltige Vielfalt regionaler Köstlichkeiten. Liebhaber einer herzhaften, deftig-bäuerlichen Küche kommen ebenso auf ihre Kosten wie Freunde französisch geprägter Haute Cuisine.

Ob allein, zu zweit, mit der Familie oder Reisegruppe, eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten stehen passend zu jeder Jahreszeit und jedem Wetter zur Verfügung. Schwimmen in den familienfreundlichen Freizeit-Hallen und Freibädern, Schiffsrundfahrten auf Saar und Mosel, Angeln, Drachenfliegen, Segelfliegen, Wasserski, Kanufahren, Rudern, Fitnesscenter oder Planwagenfahrten gehören u.a. zum vielfältigen Angebot. Darüber hinaus wird ein ganzjähriges Freizeitprogramm für jung und alt angeboten, unter anderem mit täglichen Angeboten wie Stadtführungen, Weinproben, geführte Wanderungen, Busausflugsfahrten und Musikveranstaltungen.

Die Obermosel: da wo der Elbling wächst

Neben dem Riesling gibt es (unter anderem) noch eine ältere Rebsorte, die nach langer Dominanz und einem anschließenden Absinken bis fast in die Vergessenheit seit kurzem eine Wiedergeburt erfährt: der Elbling. Er spielt an der Obermosel an beiden Flussufern eine bedeutsame Rolle - auf Luxemburger wie auf deutscher Seite. Die wohl älteste Rebsorte Deutschlands besitzt nur eine kleine Anbaufläche, aber eine fanatisch anmutende Liebhaber-Gemeinde. Und natürlich besitzt sie eine interessante Geschichte.

ElblingtraubeDie Heimatregion des Elbling ist die Obermosel - speziell zwischen Metzdorf/Sauer und Palzem, dort also, wo der Fluss die Grenze zwischen den beiden europäischen Nachbarstaaten darstellt.

Hier ist auch die Moselwelt noch ein wenig anders. Hier fließt die Mosel noch ein wenig gemächlicher, hier bestimmt schroffes Muschelkalkgestein das Flussbett - und hier finden sich die Individualisten unter den Moselbesuchern. Hier liebt man vor allem die Landschaft, hier erholt man sich in und an der Ursprünglichkeit und - vor allen Dingen - hier vermeidet man das, was allgemein Urlaub von der Stange genannt wird.

Die Rolle des Elbling in der Region machen zwei Zahlen deutlich: Knapp 1.000 ha Elbling stehen rund 2 ha. Riesling an der Obermosel gegenüber. Während Mosel und Saar selbst noch über 3 weitere „Elbling-Inseln“ verfügen, deren größte nahe Zell liegt, ist die Luxemburger Obermosel-Seite die einzige erwähnenswerte Restfläche außerhalb Deutschlands geblieben - keinerlei wesentliche Erwähnungen mehr in seiner vermuteten Heimat Zypern, aber auch nicht in der Schweiz, dem Elsass, Lothringen, in der Champagne und in Osteuropa.

Die Weine aus dem Raum südwestlich von Trier gelten als fröhlich und geradlinig, als erfrischend und unkompliziert und als absolute Launemacher. Sie passen zu vielen Mahlzeiten und sind inzwischen als Obermosel Elbling trocken auch als Qualitätswein garantierten Ursprungs anerkannt.

Aus dem „Dornröschenschlaf“, in den der Elbling nach dem Mittelalter gefallen war, erweckte ihn unter anderem unser ehemaliger Bundespräsident Scheel. Er hatte Gefallen an diesem trockenen, erfrischenden und im Charakter rustikalen Wein gefunden und trug dies als Botschaft in die Lande. Die Diskussion über die Namensherkunft dauert an - aber eigentlich ist es beim Genießen nicht so wichtig, ob der Name nun von alba (als Vitis Alba - weiße Traube) oder Helvus (gelber Honig) abstammt. Es stört nicht einmal, wenn man es gar nicht weiß....

english
"die-mosel", das Original

 

 

Karte Saar-Obermosel
Karte Saar-Obermosel
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